Es war einmal ein reicher König, der war so reich, daß er glaubte sein Reichthum könne gar nicht all werden, da lebte er in Saus und Braus, spielte auf goldenem Brett und mit silbernen Kegeln, und als das eine Zeit lang gewährt hatte, da nahm sein Reichthum ab und darnach verpfändete er eine Stadt und ein Schloß nach dem andern, und endlich blieb nichts mehr übrig, als ein altes Waldschloß. Dahin zog er nun mit der Königin und den drei Prinzessinnen und sie mußten sich kümmerlich erhalten und hatten nichts mehr als Kartoffeln, die kamen alle Tage auf den Tisch. Einmal wollte der König auf die Jagd, ob er etwa einen Hasen schießen könnte, steckte sich also die Tasche voll Kartoffeln und ging aus. Es war aber in der Nähe ein großer Wald, in den wagte sich kein Mensch, weil fürchterliche Dinge erzählt wurden, was einem all darin begegne: Bären, die die Menschen auffräßen, Adler die die Augen aushackten, Wölfe, Löwen und alle grausamen Thiere. Der König aber fürchtete sich kein bischen und ging geradezu hinein. Anfangs sah er gar nichts, große mächtige Bäume standen da, aber es war alles still darunter; als er so eine Weile herumgegangen und hungrig geworden war, setzte er sich unter einen Baum und wollte seine Kartoffeln essen, da kam auf einmal aus dem Dickicht ein Bär hervor, trabte gerade auf ihn los und brummte: „was unterstehst du dich bei meinem Honigbaum zu sitzen? das sollst du mir theuer bezahlen!“ der König erschrack, reichte dem Bären seine Kartoffeln, und wollte ihn damit besänftigen. Der Bär aber fing an zu sprechen und sagte „deine Kartoffeln, mag ich nicht, ich will dich selber fressen und davon kannst du dich nicht anders erretten, als daß du mir deine ältste Tochter giebst, wenn du das aber thust, geb ich dir noch obendrein einen Centner Gold.“ Der König in der Angst gefressen zu werden, sagte, die sollst du haben, laß mich nur in Frieden. Da wies ihm der Bär den Weg, und brummte noch hintendrein: „in sieben Tagen komm ich und hol meine Braut.“
昔、ひとりの金持ちの王がいた。あまりに金持ちだったので、自分の富はけっして尽きることがないと思いこみ、ぜいたく三昧に暮らして、金の盤で盤遊びをし、銀のピンで九柱戯をした。そんなことがしばらくつづくうちに、富は減っていき、王は町をひとつ、城をひとつと次々に抵当に入れ、とうとう森の中の古い城がひとつ残るばかりになった。そこで王は王妃と三人の王女を連れてその城へ移り住んだ。一家はかつかつの暮らしをしなければならず、食べるものといえばじゃがいもしかなく、毎日それが食卓にのぼった。あるとき王は、うさぎの一匹でも撃てないものかと狩りに出かけることにして、ポケットにじゃがいもをいっぱい詰めこんで出ていった。ところで近くには大きな森があって、そこへは誰ひとり足を踏みいれようとしなかった。中に入るとどんな目にあうか、恐ろしい話がいろいろと語られていたからだ。人間を食ってしまう熊、目玉をつつきだす鷲、狼、獅子、そのほかありとあらゆる猛獣がいるというのだった。けれども王はこれっぽっちも怖がらず、まっすぐに森へ入っていった。はじめは何も見えなかった。大きなどっしりした木々が立っていたが、その下はしんと静まりかえっていた。しばらく歩きまわって腹がへってきたので、王は一本の木の下に腰をおろし、じゃがいもを食べようとした。すると突然、茂みの中から熊が一頭あらわれ、まっすぐ王のほうへのしのしとやってきて、うなった。「よくもおれの蜜の木のそばにすわりこんだな。高くつくぞ!」 王はびっくりして、熊にじゃがいもを差しだし、それでなだめようとした。ところが熊は口をきいて言った。「おまえのじゃがいもなんぞいらん。おまえ自身を食ってやる。助かる道はただひとつ、おまえのいちばん上の娘をおれによこすことだ。そうすれば、おまけに金を百斤くれてやる」。王は食われるのが恐ろしさに、娘はおまえにやるから、どうか見のがしてくれ、と言った。すると熊は王に帰り道を教え、うしろからまだうなっていた。「七日たったら花嫁を迎えにいくぞ」。
Der König aber ging getrost nach Haus und dachte, der Bär wird doch nicht durch ein Schlüsselloch kriechen können, und weiter soll gewiß nichts offen bleiben. Da ließ er alle Thore verschließen, die Zugbrücken aufziehen, und hieß seine Tochter gutes Muths seyn, damit sie aber recht sicher vor dem Bärenbräutigam war, gab er ihr ein Kämmerlein hoch unter der Zinne, darin sollte sie versteckt bleiben, bis die sieben Tage herum wären. Am siebenten Morgen aber ganz früh, wie noch alles schlief, kam ein prächtiger Wagen mit sechs Pferden bespannt und von vielen goldgekleideten Reutern umringt nach dem Schloß gefahren, und wie er davor war, ließen sich die Zugbrücken von selber herab und die Schlösser sprangen ohne Schlüssel auf. Da fuhr der Wagen in den Hof und ein junger schöner Prinz stieg heraus, und wie der König von dem Lärm aufwachte und zum Fenster hinaus sah, sah er, wie der Prinz schon seine älteste Tochter oben aus dem verschlossenen Kämmerlein geholt und eben in den Wagen hob, und er konnte ihr nur noch nachrufen:
王は安心して家に帰り、熊が鍵穴からもぐりこめるはずはないし、ほかに開いているところなど決して残しておくものか、と考えた。そこで門という門を閉ざさせ、はね橋を上げさせて、娘には元気を出すよう言いきかせた。そのうえ熊の花婿から娘をしっかり守るために、胸壁の真下の高いところにある小部屋を娘にあてがい、七日が過ぎるまでそこに隠れているように言った。ところが七日目の朝まだき、みんながまだ眠っているうちに、六頭の馬をつけ、金の衣装をまとった大勢の騎士に囲まれたりっぱな馬車が城をめざして走ってきた。馬車が城の前まで来ると、はね橋はひとりでに下り、錠前は鍵もないのにはじけるように開いた。馬車が中庭に入ると、若く美しい王子が降りてきた。王がその物音で目をさまして窓から外を見ると、王子はもう上の閉ざされた小部屋から長女を連れだして、ちょうど馬車に抱きあげて乗せるところだった。王はただうしろから呼びかけることしかできなかった。
„Ade! du Fräulein traut,
「さらば、いとしき乙女よ、
Fahr hin, du Bärenbraut!“
行くがよい、熊の花嫁よ!」
Sie winkte ihm mit ihrem weißen Tüchlein noch aus dem Wagen, und dann gings fort, als wär der Wind vorgespannt, immer in den Zauberwald hinein. Dem König aber wars recht schwer ums Herz, daß er seine Tochter an einen Bären hingegeben hatte, und weinte drei Tage mit der Königin, so traurig war er. Am vierten Tag aber als er sich ausgeweint hatte, dachte er, was geschehen, ist einmal nicht zu ändern, stieg hinab in den Hof, da stand eine Kiste von Ebenholz und war gewaltig schwer zu heben, alsbald fiel ihm ein, was ihm der Bär versprochen hatte, und machte sie auf, da lag ein Centner Goldes darin und glimmerte und flimmerte.
娘は馬車の中から白いハンカチをふって合図をした。それから馬車は、まるで風を馬につないだかのように走りさり、魔法の森の奥へ奥へと入っていった。王は娘を熊にくれてやったことで胸がひどく重く、王妃といっしょに三日のあいだ泣きくらした。それほど悲しかったのだ。けれども四日目、泣くだけ泣いてしまうと、起きてしまったことは今さらどうにもならないと思い、中庭へおりていった。するとそこに黒檀の箱が置いてあって、持ちあげようにもとてつもなく重かった。王はすぐに熊の約束を思いだして、箱をあけてみた。中には金が百斤入っていて、きらきらぴかぴかと輝いていた。
Wie der König das Gold erblickte, ward er getröstet und löste seine Städte und sein Reich ein, und fing das vorige Wohlleben von vorne an. Das dauerte so lang als der Centner Gold dauerte, darnach mußte er wieder alles verpfänden und auf das Waldschloß zurückziehen und Kartoffeln essen. Der König hatte noch einen Falken, den nahm er eines Tags mit hinaus auf das Feld und wollte mit ihm jagen, damit er etwas Besseres zu essen hätte. Der Falk stieg auf, und flog nach dem dunkeln Zauberwald zu, in den sich der König nicht mehr getraute, kaum aber war er dort, so schoß ein Adler hervor und verfolgte den Falken, der zum König floh. Der König wollte mit seinem Spieß den Adler abhalten, der Adler aber packte den Spieß und zerbrach ihn wie ein Schilfrohr, dann zerdrückte er den Falken mit einer Kralle, die andern aber hackte er dem König in die Schulter und rief: „warum störst du mein Luftreich, dafür sollst du sterben oder du giebst mir deine zweite Tochter zur Frau!“ der König sagte: „ja die sollst du haben, aber was giebst du mir dafür?“ – „Zwei Centner Gold sprach der Adler, und in sieben Wochen komm ich, und hol sie ab;“ dann ließ er ihn los und flog fort in den Wald.
金を見ると王はすっかり慰められ、町々と国を請けもどして、以前のぜいたくな暮らしを一からまたはじめた。それは金百斤がもつあいだつづいたが、そのあとはまた何もかも抵当に入れ、森の城へ引っこんでじゃがいもを食べなければならなかった。王にはまだ一羽の鷹が残っていたので、ある日それを野原へ連れだして狩りをしようとした。少しでもましなものが食べたかったのだ。鷹は舞いあがり、暗い魔法の森のほうへ飛んでいった。王はもうその森へ入る勇気がなかった。ところが鷹が森に着いたかと思うと、一羽の鷲が飛びだしてきて鷹を追いかけ、鷹は王のもとへ逃げてきた。王は槍で鷲を防ごうとしたが、鷲は槍をつかんで葦の茎のようにへし折り、片方の爪で鷹を握りつぶすと、残りの爪を王の肩に打ちこんで叫んだ。「なぜおれの空の国をさわがせる。その罰に死ぬがいい。さもなくば、二番目の娘をおれの妻によこせ!」 王は言った。「よし、娘はやろう。だが、そのかわりに何をくれる?」――「金を二百斤だ」と鷲は言った。「七週間たったら迎えにくる」。そう言うと鷲は王を放し、森へ飛びさった。
Der König war betrübt, daß er seine zweite Tochter auch einem wilden Thiere verkauft hatte und getraute sich nicht ihr etwas davon zu sagen. Sechs Wochen waren herum, in der siebenten ging die Prinzessin hinaus auf einen Rasenplatz vor der Burg und wollte ihre Leinwand begießen, da kam auf einmal ein prächtiger Zug von schönen Rittern und zuvorderst ritt der allerschönste, der sprang ab und rief:
王は二番目の娘まで野獣に売りわたしてしまったことを悲しみ、そのことを娘に言いだす勇気が出なかった。六週間が過ぎ、七週目に入ったある日、王女は城の前の芝生へ出て、さらしている布に水をかけようとした。そこへ突然、美しい騎士たちのりっぱな行列がやってきた。その先頭にはひときわ美しい騎士が馬を進めていたが、騎士は馬からとびおりて叫んだ。
„schwing, schwing dich auf, du Fräulein traut,
「乗れ、さあ乗れ、いとしき乙女よ、
komm mit, du schöne Adlerbraut!“
ともに来い、美しき鷲の花嫁よ!」
und eh sie ihm antworten konnte, hatte er sie schon aufs Roß gehoben und jagte mit ihr in den Wald hinein als flög ein Vogel: Ade! Ade!!
そして王女が返事をするまもなく、騎士はもう王女を馬の上に抱きあげ、鳥が飛ぶように森の中へ駆けこんでいった。さらば! さらば!!
In der Burg warteten sie lang auf die Prinzessin aber die kam nicht und kam nicht, da entdeckte der König endlich daß er einmal in der Noth sie einem Adler versprochen und der werde sie geholt haben. Als aber bei dem König die Traurigkeit ein wenig herum war, fiel ihm das Versprechen des Adlers ein und er ging hinab, und fand auf dem Rasen zwei goldne Eier, jedes einen Centner schwer. Wer Gold hat, ist fromm genug, dachte er, und schlug sich alle schwere Gedanken aus dem Sinn! Da fing das lustige Leben von neuem an, und währte so lang, bis die zwei Centner Gold auch durchgebracht waren, dann kehrte der König wieder ins Waldschloß zurück, und die Prinzessin, die noch übrig war, mußte die Kartoffeln sieden.
城ではみんなが長いこと王女の帰りを待っていたが、王女はいつまでたっても帰ってこなかった。とうとう王は、いつか苦しまぎれに娘を鷲にやると約束したこと、きっとその鷲が娘を連れていったのだということを打ちあけた。けれども王の悲しみが少しおさまると、鷲の約束が思いだされたので、下へおりていってみると、芝生の上に金の卵が二つ、それぞれ百斤もの重さのものが見つかった。金さえあれば人はそれで十分に善人だ、と王は考えて、重苦しい思いはみんな頭から追いはらってしまった! そこで陽気な暮らしがまたはじまり、金二百斤もすっかり使いはたすまでつづいた。そのあと王はまた森の城にもどり、ひとり残った王女がじゃがいもを煮なければならなかった。
Der König wollte keine Hasen im Wald und keine Vögel in der Luft mehr jagen, aber einen Fisch härt er gern gegessen. Da mußte die Prinzessin ein Netz stricken, damit ging er zu einem Teich, der nicht weit von dem Wald lag. Weil ein Nachen darauf war, setzte er sich ein, und warf das Netz, da fing er auf einen Zug eine Menge schöner rothgefleckter Forelien. Wie er aber damit ans Land wollte, stand der Nachen fest und er konnte ihn nicht los kriegen, er mochte sich stellen wie er wollte. Da kam auf einmal ein gewaltiger Wallfisch daher geschnaubt: „was fängst du mir meine Unterthanen weg, das soll dir dein Leben kosten.“ Dabei sperrte er seinen Rachen auf, als wollte er den König sammt dem Nachen verschlingen. Wie der König den entsetzlichen Rachen sah, verlor er allen Muth, da fiel ihm seine dritte Tochter ein und er rief: „schenk mir das Leben und du sollst meine jüngste Tochter haben“ – „Meintwegen brummte der Wallfisch, ich will dir auch etwas dafür geben; Gold hab ich nicht, das ist mir zu schlecht, aber der Grund meines Sees ist mit Zahlperlen gepflastert, davon will ich dir drei Säcke voll geben: im siebenten Mond komm ich und hol meine Braut.“ Dann tauchte er unter.
王はもう森でうさぎを狩るのも、空の鳥を狩るのもいやだったが、魚なら食べてみたいと思った。そこで王女が網を編まなければならなかった。王はその網を持って、森から遠くないところにある池へ出かけた。池には小舟が一艘あったので、それに乗りこんで網を打つと、ひと網で赤い斑点のある美しい鱒がどっさりとれた。ところがそれを持って岸へもどろうとすると、小舟はびくとも動かず、どうやってみても離れなかった。そこへ突然、巨大な鯨が鼻息あらくやってきた。「なぜおれの家来たちを捕っていく。その命で償ってもらうぞ」。そう言いながら、鯨は王を小舟もろとも飲みこもうとするかのように大口をあけた。王はその恐ろしい口を見ると、すっかり勇気をなくしてしまった。そのとき三番目の娘のことが頭に浮かんだので、王は叫んだ。「命を助けてくれ、そうすれば末の娘をおまえにやろう」――「よかろう」と鯨はうなった。「そのかわり、おれもおまえに何かやろう。金は持っておらん、あんなものはおれにはくだらなすぎる。だがおれの湖の底には粒よりの真珠が敷きつめてある。それを三袋いっぱいやろう。七か月目に花嫁を迎えにいくぞ」。そう言うと鯨は水の中へもぐった。
Der König trieb nun ans Land und brachte seine Forellen heim, aber als sie gebacken waren, wollt’ er keine davon essen, und wenn er seine Tochter ansah, die einzige die ihm noch übrig war und die schönste und liebste von allen, wars ihm, als zerschnitten tausend Messer sein Herz. So gingen sechs Monat herum, die Königin und die Prinzessin wußten nicht, was dem König fehle, der in all der Zeit keine vergnügte Miene machte. In siebenten Mond stand die Prinzessin gerade im Hof vor einem Röhrbrunnen und ließ ein Glas voll laufen, da kam ein Wagen mit sechs weißen Pferden und ganz silbernen Leuten angefahren, und aus dem Wagen stieg ein Prinz, so schön, daß sie ihr Lebtag keinen schönern gesehen hatte, und bat sie um ein Glas Wasser. Und wie sie ihm das reichte, das sie in der Hand hielt, umfaßte er sie und hob sie in den Wagen, und dann gings wieder zum Thor hinaus, über das Feld nach dem Teich zu.
王は小舟ごと岸へ流れつき、鱒を家に持ちかえったが、焼きあがっても一匹も食べようとしなかった。そして、ただひとり残った娘、いちばん美しくいちばんかわいい娘を見るたびに、千本のナイフで胸を切りきざまれるような気がした。こうして六か月が過ぎた。王妃も王女も、そのあいだずっと一度も楽しそうな顔を見せない王が、いったいどうしたのかわからなかった。七か月目のこと、王女が中庭の泉の吐水口の前に立って、グラスに水を受けていると、六頭の白馬をつけ、全身銀ずくめの従者たちを乗せた馬車が走ってきた。そして馬車から王子がひとり降りてきた。王女がこれまで生まれてから一度も見たことがないほど美しい王子だった。王子は王女に水を一杯所望した。王女が手に持っていたグラスを差しだすと、王子は王女を抱きかかえて馬車に乗せ、それからまた門を出て、野原を越え、池のほうへと走りさった。
Ade, du Fräulein traut,
さらば、いとしき乙女よ、
fahr hin, du schöne Wallfischbraut!
行くがよい、美しき鯨の花嫁よ!
Die Königin stand am Fenster und sah den Wagen noch in der Ferne, und als sie ihre Tochter nicht sah, fiels ihr schwer aufs Herz, und sie rief und suchte nach ihr allenthalben; sie war aber nirgends zu hören und zu sehen. Da war es gewiß und sie fing an zu weinen und der König entdeckte ihr nun: ein Wallfisch werde sie geholt haben, dem hab’ er sie versprechen müssen, und darum wäre er immer so traurig gewesen; er wollte sie auch trösten, und sagte ihr von dem großen Reichthum, den sie dafür bekommen würden, die Königin wollt aber nichts davon wissen und sprach, ihr einziges Kind sey ihr lieber gewesen, als alle Schätze der Welt. Während der Wallfischprinz die Prinzessin geraubt, hatten seine Diener drei mächtige Säcke in das Schloß getragen, die fand der König an der Thür stehen, und als er sie aufmachte, waren sie voll schöner großer Zahlperlen, so groß, wie die dicksten Erbsen. Da war er auf einmal wieder reich und reicher, als er je gewesen; er löste seine Städte und Schlößer ein, aber das Wohlleben fing er nicht wieder an, sondern war still und sparsam und wenn er daran dachte, wie es seinen drei lieben Töchtern bei den wilden Thieren ergehen mögte, die sie vielleicht schon aufgefressen hätten, verging ihm alle Lust.
王妃は窓辺に立っていて、遠くにまだ馬車が見えた。そして娘の姿が見あたらないので胸騒ぎがして、娘の名を呼び、あちこちさがしまわった。けれども娘の声はどこにも聞こえず、姿もどこにも見えなかった。そこでもう間違いないとわかって、王妃は泣きだした。王はとうとう王妃に打ちあけた。鯨が娘を連れていったにちがいない、その鯨に娘を約束しなければならなかったのだ、だから自分はずっと悲しんでいたのだ、と。王は王妃を慰めようとして、そのかわりにもらえる莫大な財宝のことを話したが、王妃はそんなことは聞きたくもないと言い、たったひとりのわが子のほうが世界じゅうのどんな宝よりも大切だったのに、と言った。鯨の王子が王女をさらっていくあいだに、その家来たちが大きな袋を三つ城の中へ運びこんでいた。王はそれが戸口に置いてあるのを見つけ、あけてみると、大きな美しい粒よりの真珠がいっぱいに詰まっていた。どれもいちばん太い豌豆ほどもあった。王はたちまちまた金持ちに、それもこれまでにないほどの金持ちになった。町々や城を請けもどしたが、ぜいたくな暮らしは二度とはじめず、もの静かにつましく暮らした。そして、三人のかわいい娘たちが野獣のもとでどうしているだろう、ひょっとしたらもう食われてしまったかもしれない、と思うと、何をする気もうせてしまうのだった。
Die Königin aber wollt sich gar nicht trösten lassen und weinte mehr Thränen um ihre Tochter, als der Wallfisch Perlen dafür gegeben hatte. Endlich wards ein wenig stiller, und nach einiger Zeit ward sie wieder ganz vergnügt, denn sie brachte einen schönen Knaben zur Welt und weil Gott das Kind so unerwartet geschenkt hatte, ward es Reinald, das Wunderkind, genannt. Der Knabe ward groß und stark, und die Königin erzählte ihm oft von seinen drei Schwestern, die in dem Zauberwald von drei Thieren gefangen gehalten würden. Als er sechszehn Jahr alt war verlangte er von dem König Rüstung und Schwert, und als er es nun erhalten, wollte er auf Abentheuer ausgehen, gesegnete seine Eltern, und zog fort.
けれども王妃はどうしても慰められず、鯨が娘のかわりによこした真珠よりも多くの涙を娘のために流した。やがて少しずつ落ちついてきて、しばらくすると王妃はまたすっかり明るくなった。美しい男の子を産んだからだ。神さまが思いもかけずにこの子を授けてくださったので、子どもは奇跡の子ライナルトと名づけられた。男の子は大きく強く育ち、王妃はよく彼に、魔法の森で三匹の獣にとらわれている三人の姉たちの話をして聞かせた。十六歳になると、ライナルトは王に鎧と剣をねだり、それを手に入れると、冒険の旅に出ようと両親に別れを告げて旅立っていった。
Er zog aber geradezu nach dem Zauberwald und hatte nichts anders im Sinn als seine Schwestern zu suchen. Anfangs irrte er lange in dem großen Walde herum, ohne einem Menschen oder einem Thiere zu begegnen. Nach drei Tagen aber sah er vor einer Höhle eine junge Frau sitzen und mit einem jungen Bären spielen: einen andern, ganz jungen, hatte sie auf ihrem Schooß liegen: Reinald dachte, das ist gewiß meine ältste Schwester, ließ sein Pferd zurück, und ging auf sie zu: „liebste Schwester, ich bin dein Bruder Reinald und bin gekommen dich zu besuchen.“ Die Prinzessin sah ihn an, und da er ganz ihrem Vater glich, zweifelte sie nicht an seinen Worten erschrack und sprach: „ach liebster Bruder, eil und lauf fort, was du kannst, wenn dir dein Leben lieb ist, kommt mein Mann, der Bär, nach Haus und findet dich, so frißt er dich ohne Barmherzigkeit.“ Reinald aber sprach: ich fürchte mich nicht und weiche auch nicht von dir, bis ich weiß, wie es um dich steht. Wie die Prinzessin sah, daß er nicht zu bewegen war, führte sie ihn in ihre Höle, die war finster und wie eine Bärenwohnung; auf der einen Seite lag ein Haufen Laub und Heu, worauf der Alte und seine Jungen schliefen, aber auf der andern Seite stand ein prächtiges Bett, von rothem Zeug mit Gold, das gehörte der Prinzessin. Unter das Bett hieß sie ihn kriechen, und reichte ihm etwas hinunter zu essen. Es dauerte nicht lang so kam der Bär nach Haus: „ich wittre, wittre Menschenfleisch“ und wollte seinen dicken Kopf unter das Bett stecken. Die Prinzessin aber rief: „sey ruhig, wer soll hier hinein kommen!“ „Ich hab ein Pferd im Wald gefunden und gefressen“ brummte er, und hatte noch eine blutige Schnauze davon, „dazu gehört ein Mensch und den riech ich“ und wollte wieder unter das Bett. Da gab sie ihm einen Fußtritt in den Leib, daß er einen Burzelbaum machte, auf sein Lager ging, die Tatze ins Maul nahm und einschlief.
ライナルトはまっすぐに魔法の森をめざした。姉たちをさがしだすこと以外、何も考えていなかった。はじめのうちは、人間にも獣にも出会わないまま、長いこと大きな森の中をさまよった。けれども三日たつと、ある洞穴の前に若い女がすわって、子熊と遊んでいるのが見えた。もう一頭、まだほんの小さな子熊をひざの上に寝かせていた。ライナルトは、これはきっといちばん上の姉さんだと思い、馬をそこに残して、その女のほうへ歩いていった。「いとしい姉さん、ぼくは弟のライナルトです。姉さんに会いにきたんです」。王女は彼を見つめたが、父親に生きうつしだったので、その言葉を疑わなかった。王女はぎょっとして言った。「ああ、いとしい弟、命が惜しかったら、急いで、できるだけ早く逃げてちょうだい。夫の熊が帰ってきてあなたを見つけたら、情け容赦なくあなたを食べてしまうわ」。けれどもライナルトは言った。ぼくは怖くなんかない、姉さんがどんなふうに暮らしているかわかるまでは、そばを離れないよ。王女は、弟がてこでも動かないのを見ると、洞穴の中へ連れていった。洞穴は暗くて、いかにも熊のすみからしかった。片側には木の葉と干し草が山のように積んであって、その上で親熊と子熊たちが眠るのだったが、もう一方の側には、金をあしらった赤い布のりっぱな寝台があって、それは王女のものだった。王女は弟にその寝台の下へもぐりこむように言い、食べるものを下へ差しいれてやった。まもなく熊が帰ってきた。「におうぞ、におうぞ、人間の肉のにおいがするぞ」。そう言って熊はでかい頭を寝台の下へ突っこもうとした。けれども王女は叫んだ。「静かにして。誰がこんなところへ入ってくるものですか!」「森で馬を一頭見つけて食ったんだ」と熊はうなった。まだ口のまわりが血だらけだった。「馬には人間がつきものだ。そいつのにおいがするんだ」。そう言って熊はまた寝台の下へもぐろうとした。そこで王女が熊の腹をひと蹴りすると、熊はとんぼがえりをして自分の寝床へ行き、前足を口にくわえて眠ってしまった。
Alle sieben Tage war der Bär in seiner natürlichen Gestalt und ein schöner Prinz, und seine Höhle ein prächtiges Schloß und die Thiere im Wald, waren seine Diener. An einem solchen Tage hatte er die Prinzessin abgeholt; schöne junge Frauen kamen ihr vor dem Schloß entgegen, es war ein herrliches Fest und sie schlief in Freuden ein, aber als sie erwachte, lag sie in einer dunkeln Bärenhöle und ihr Gemahl war ein Bär geworden und brummte zu ihren Füßen, nur das Bett und alles was sie angerührt hatte, blieb in seinem natürlichen Zustand unverwandelt. So lebte sie sechs Tage in Leid aber am siebenten ward sie getröstet, und da sie nicht alt ward und nur der eine Tag ihr zugerechnet wurde, so war sie zufrieden mit ihrem Leben. Sie hatte ihrem Gemahl zwei Prinzen geboren, die waren auch sechs Tage lang Bären und am siebenten in menschlicher Gestalt. Sie steckte sich jedesmal ihr Bettstroh voll von den köstlichsten Speisen Kuchen und Früchten, davon lebte sie die ganze Woche, und der Bär war ihr auch gehorsam und that, was sie wollte.
七日目ごとに、熊はもとの姿にもどって美しい王子になり、洞穴はりっぱな城に、森の獣たちはその家来になるのだった。そういう日に、熊は王女を迎えにきたのだった。城の前では美しい若い女たちが王女を出迎え、それはすばらしい宴がひらかれ、王女は喜びのうちに眠りについた。ところが目をさましてみると、王女は暗い熊の洞穴に寝ていて、夫は熊になってしまい、足もとでうなっていた。ただ寝台と、王女が手をふれたものだけは、変わることなくもとのままだった。こうして王女は六日のあいだは悲しんで暮らしたが、七日目には慰められた。それに王女は年をとらず、その一日だけが年月に数えられたので、王女は自分の暮らしに満足していた。王女は夫に二人の王子を産んでいたが、その子たちも六日のあいだは熊で、七日目には人間の姿になるのだった。王女はそのたびに寝藁の中に、とびきりおいしいごちそうやお菓子や果物をいっぱい詰めこんでおいて、それで一週間ずっと暮らした。それに熊も王女には従順で、王女の望むとおりにした。
Als Reinald erwachte, lag er in einem seidenen Bett, Diener kamen ihm aufzuwarten und ihm die reichsten Kleider anzuthun, denn es war gerade der siebente Tag eingefallen. Seine Schwester mit zwei schönen Prinzen und sein Schwager Bär traten ein, und freuten sich seiner Ankunft. Da war alles in Pracht und Herrlichkeit und der ganze Tag voll Lust und Freude; am Abend aber sagte die Prinzessin: „lieber Bruder, nun mach daß du fort kommst, mit Tages Anbruch nimmt mein Gemahl wieder Bärengestalt an, und findet er dich morgen noch hier, kann er seiner Natur nicht widerstehen und frißt dich auf.“ Da kam der Prinz Bär und gab ihm drei Bärenhaare, und sagte; „wenn du in Noth bist so reib daran, und ich will dir zu Hülfe kommen.“ Darauf küßten sie sich und nahmen Abschied, und Reinald stieg in einen Wagen mit sechs Rappen bespannt und fuhr fort. So gings über Stock und Stein, Berg auf, Berg ab, durch Wüsten und Wälder, Horst und Hecke, ohne Ruh und Rast, bis gegen Morgen, als der Himmel anfing grau zu werden, da lag Reinald auf einmal auf der Erde und Roß und Wagen war verschwunden, und beim Morgenroth erblickte er sechs Ameisen, die galloppirten dahin und zogen eine Nußschale.
ライナルトが目をさますと、絹の寝台に寝ていて、召使いたちがやってきて身のまわりの世話をし、いちばんぜいたくな衣装を着せてくれた。ちょうど七日目がめぐってきていたのだ。姉が二人の美しい王子を連れ、義兄の熊といっしょに入ってきて、ライナルトが来てくれたことを喜んだ。何もかもが豪華できらびやかで、一日じゅう楽しみと喜びにあふれていた。けれども夕方になると、王女は言った。「いとしい弟、さあ、もうお行きなさい。夜が明けると、夫はまた熊の姿になってしまうの。明日になってもまだあなたがここにいたら、夫は自分の性分にさからえなくて、あなたを食べてしまうわ」。そこへ熊の王子がやってきて、ライナルトに熊の毛を三本わたして言った。「困ったときにはこれをこすりなさい。そうすれば助けにいこう」。それから二人は口づけをかわして別れを告げ、ライナルトは六頭の黒馬をつけた馬車に乗って出発した。馬車は切り株も石もものともせず、山を登り山をくだり、荒れ野を抜け森を抜け、木立も生け垣も突っきって、休みも憩いもなく走りつづけた。ところが明け方近く、空が白みはじめたころ、ライナルトはいきなり地面に転がっていて、馬も馬車も消えていた。そして朝焼けの光の中に、六匹の蟻が胡桃の殻を引いて駆けていくのが見えた。
Reinald sah daß er noch in dem Zauberwald war, und wollte seine zweite Schwester suchen. Wieder drei Tage irrte er umsonst in der Einsamkeit, am vierten aber hörte er einen großen Adler daher rauschen, der sich auf ein Nest niederließ. Reinald stellte sich ins Gebüsch und wartete bis er wieder wegflog, nach sieben Stunden hob er sich auch wieder in die Höhe. Da kam Reinald hervor, trat vor den Baum und rief: „liebste Schwester bist du droben, so laß mich deine Stimme hören, ich bin Reinald dein Bruder, und bin gekommen dich zu besuchen!“ Da hörte er es herunter rufen, „bist du Reinald mein liebster Bruder, den ich noch nicht gesehen habe, so komm herauf zu mir.“ Reinald wollte hinauf klettern aber der Stamm war zu dick und glatt, dreimal versuchte ers, aber umsonst, da fiel eine seidene Strickleiter hinab, auf der stieg er bald zu dem Adlernest, das war stark und fest, wie eine Altane auf einer Linde. Seine Schwester saß unter einem Thronhimmel von rosenfarbener Seide und auf ihrem Schooß lag ein Adlerei, das hielt sie warm und wollt es ausbrüten. Sie küßten sich und freuten sich, aber nach einer Weile sprach die Prinzessin: „nun eil, liebster Bruder, daß du fort kommst, sieht dich der Adler, mein Gemahl, so hackt er dir die Augen aus und frißt dir das Herz ab, wie er dreien deiner Diener gethan, die dich im Walde suchten.“ Reinald sagte, „nein ich bleibe hier, bis dein Gemahl verwandelt wird“ – „Das geschieht erst in sechs Wochen, doch wenn du es aushalten kannst, steck dich in den Baum, der inwendig hohl ist, ich will dir alle Tage Essen hinunter reichen. Reinald kroch in den Baum, die Prinzessin ließ ihm alle Tage Essen hinunter, und wenn der Adler wegflog, kam er herauf zu ihr. Nach sechs Wochen geschah die Umwandlung, da erwachte Reinald wieder in einem Bett, wie bei seinem Schwager Bär, nur daß alles noch prächtiger war, und er lebte sieben Tage bei dem Adlerprinz in aller Freude. Am siebenten Abend nahmen sie Abschied, der Adler gab ihm drei Adlerfedern und sprach: wenn du in Noth bist, so reib daran, und ich will dir zu Hülfe kommen.“ Dann gab er ihm Diener mit, ihm den Weg zu zeigen, als aber der Morgen kam, waren sie auf einmal fort, und Reinald in einer furchtbaren Wildniß auf einer hohen Felsenwand allein.
ライナルトは、自分がまだ魔法の森にいるのを知って、二番目の姉をさがそうと思った。またしても三日のあいだ、人気のないところをむなしくさまよったが、四日目に、大きな鷲がばさばさと羽音をたてて飛んできて、巣に舞いおりるのが聞こえた。ライナルトは茂みに身をひそめて、鷲がまた飛びさるのを待った。七時間たつと、鷲はまた空へ舞いあがった。そこでライナルトは出ていって木の前に立ち、呼びかけた。「いとしい姉さん、もしそこにいるのなら、声を聞かせてください。ぼくは弟のライナルトです。姉さんに会いにきたんです!」 すると上から声がした。「あなたが、まだ会ったこともないわたしのいとしい弟ライナルトなら、ここまで上がっていらっしゃい」。ライナルトはよじのぼろうとしたが、幹はあまりに太くてつるつるしていた。三度ためしてみたがだめだった。すると絹の縄ばしごが下りてきたので、それをのぼって、ほどなく鷲の巣にたどりついた。巣はがっしりと頑丈で、菩提樹の上にしつらえた露台のようだった。姉はばら色の絹の天蓋の下にすわっていて、ひざの上には鷲の卵がのっていた。姉はその卵を温めて、かえそうとしていたのだ。二人は口づけをかわして喜びあったが、しばらくすると王女は言った。「さあ急いで、いとしい弟、ここから逃げてちょうだい。夫の鷲があなたを見つけたら、あなたの目をつつきだして、心臓を食いちぎってしまうわ。森であなたをさがしていたあなたの家来三人にも、そうしたのよ」。ライナルトは言った。「いいや、姉さんの旦那さんがもとの姿にもどるまで、ぼくはここにいるよ」――「それは六週間たたないと起こらないのよ。でも、もしあなたががまんできるなら、この木の中に隠れていなさい。中はうつろになっているの。毎日食べものを下へ差しいれてあげるわ」。ライナルトは木の中にもぐりこみ、王女は毎日食べものを下へおろしてやり、鷲が飛びさると、ライナルトは姉のところへ上がっていった。六週間たつと変身が起こり、ライナルトはまた寝台の上で目をさました。熊の義兄のところと同じだったが、何もかもがいっそう豪華だった。そしてライナルトは鷲の王子のもとで七日のあいだ、喜びにみちて暮らした。七日目の晩、二人は別れを告げた。鷲はライナルトに鷲の羽根を三本わたして言った。「困ったときにはこれをこすりなさい。そうすれば助けにいこう」。それから道案内の家来をつけてくれたが、朝になると家来たちは急に消えてしまい、ライナルトは恐ろしい荒野の、高い岩壁の上にひとりきりで取りのこされていた。
Reinald blickte um sich her, da sah er in der Ferne den Spiegel einer großen See, auf dem eben die ersten Sonnenstrahlen glänzten. Er dachte an seine dritte Schwester, und daß sie dort seyn werde. Da fing er an hinabzusteigen, und arbeitete sich durch die Büsche und zwischen den Felsen durch; drei Tage verbrachte er damit, und verlor oft den See aus den Augen, aber am vierten Morgen gelangte er hin. Er stellte sich an das Ufer und rief: „liebste Schwester bist du darin, so laß mich deine Stimme hören, ich bin Reinald dein Bruder und bin gekommen dich zu besuchen;“ aber es antwortete niemand, und war alles ganz still. Er bröselte Brotkrumen ins Wasser und sprach zu den Fischen: „ihr lieben Fische, geht hin zu meiner Schwester und sagt ihr, daß Reinald das Wunderkind da ist und zu ihr will.“ Aber die rothgefleckten Forellen schnappten das Brot auf, und hörten nicht auf seine Worte. Da sah er einen Nachen, alsbald warf er seine Rüstung ab, und behielt nur sein blankes Schwert in der Hand, sprang in das Schiff und ruderte fort. So war er lang geschwommen, als er einen Schornstein von Bergkristall über dem Wasser ragen sah, aus dem ein angenehmer Geruch hervor stieg. Reinald ruderte darauf hin und dachte, da unten wohnt gewiß meine Schwester, dann setzte er sich in den Schornstein und rutschte hinab. Die Prinzessin erschrak recht als sie auf einmal ein paar Menschenbeine im Schornstein zappeln sah, bald kam ein ganzer Mann herunter, und gab sich als ihren Bruder zu erkennen. Da freute sie sich von Herzen, dann aber ward sie betrübt und sagte: „der Wallfisch, hat gehört, daß du mich aufsuchen willst, und hat geklagt, wenn du kämst und er sey Wallfisch, könne er seine Begierde dich zu fressen nicht widerstehen, und würde mein kristallenes Haus zerbrechen, und dann würde ich auch in den Wasserfluten umkommen.“ – „Kannst du mich nicht so lang verbergen, bis die Zeit kommt wo der Zauber vorbei ist.“ – „Ach nein wie sollte das gehen, siehst du nicht die Wände sind alle von Kristall und ganz durchsichtig,“ doch sann sie und sann, endlich fiel ihr die Holzkammer ein, da legte sie das Holz so künstlich daß von außen nichts zu sehen war und dahinein versteckte sie das Wunderkind. Bald darauf kam der Wallfisch und die Prinzessin zitterte wie Espenlaub, er schwamm ein paarmal um das Kristallhaus und als er ein Stückchen von Reinalds Kleid aus dem Holz hervorgucken sah, schlug er mit dem Schwanz, schnaubte gewaltig und wenn er mehr gesehen, hätte er gewiß das Haus eingeschlagen. Jeden Tag kam er einmal und schwamm darum, bis endlich im siebenten Monat der Zauber aufhörte. Da befand sich Reinald in einem Schloß, das an Pracht gar des Adlers seines übertraf, und mitten auf einer schönen Insel stand; nun lebte er er einen ganzen Monat mit seiner Schwester und Schwager in aller Lust, als der aber zu Ende war, gab ihm der Wallfisch drei Schuppen und sprach: „wenn du in Noth bist, so reib daran und ich will dir zu Hülfe kommen“ und ließ ihn wieder ans Ufer fahren, wo er noch seine Rüstung fand.
ライナルトがあたりを見まわすと、はるか遠くに大きな湖の水面が鏡のように広がり、ちょうど朝日の最初の光がきらめいていた。ライナルトは三番目の姉のことを思い、きっとあそこにいるにちがいないと考えた。そこで岩壁をくだりはじめ、茂みをかきわけ、岩のあいだを抜けて進んだ。それに三日かかり、たびたび湖を見失ったが、四日目の朝、湖のほとりにたどりついた。ライナルトは岸辺に立って呼びかけた。「いとしい姉さん、もしこの中にいるのなら、声を聞かせてください。ぼくは弟のライナルトです。姉さんに会いにきたんです」。けれども誰も答えず、あたりはしんと静まりかえっていた。ライナルトはパンくずを水にまいて、魚たちに言った。「かわいい魚たち、姉さんのところへ行って、奇跡の子ライナルトがここに来ていて、姉さんのところへ行きたがっていると伝えておくれ」。けれども赤い斑点のある鱒たちはパンをぱくりとくわえるばかりで、ライナルトの言葉には耳を貸さなかった。そのとき一艘の小舟が目に入ったので、ライナルトはすぐさま鎧を脱ぎすて、抜き身の剣だけを手に持って舟に飛びのり、漕ぎだした。長いこと漕いでいくと、水晶の煙突が水の上に突きでているのが見えた。そこからいいにおいが立ちのぼっていた。ライナルトはそちらへ漕いでいきながら、この下にきっと姉さんが住んでいるのだと思い、煙突の中に腰をおろして、すべりおりていった。王女は、煙突の中で突然人間の脚が二本ばたばたしているのを見て、すっかり肝をつぶした。まもなく男がまるごとおりてきて、自分は弟だと名のった。王女は心から喜んだが、それから悲しそうになって言った。「鯨はね、あなたがわたしをさがしにくるつもりだと聞いて、嘆いていたの。もしあなたが来たとき自分が鯨の姿だったら、あなたを食べたいという欲をこらえきれずに、わたしの水晶の家を壊してしまうだろう、そうしたらわたしも水の中で死んでしまうだろうって」――「魔法が解ける時まで、ぼくを隠しておいてはもらえないの?」――「ああ、だめよ、そんなことできるものですか。ほら、壁はみんな水晶で、すっかりすきとおっているでしょう」。それでも王女は考えに考え、とうとう薪部屋のことを思いついた。そこで薪をたくみに積みあげて、外からは何も見えないようにし、その中に奇跡の子を隠した。まもなく鯨がやってきた。王女はヤマナラシの葉のようにふるえていた。鯨は水晶の家のまわりを何度か泳ぎまわったが、ライナルトの服のきれはしが薪のあいだからのぞいているのを見ると、尾で水を打ち、すさまじい鼻息をたてた。もっと多くを見ていたら、きっと家をたたき壊していたことだろう。鯨は毎日一度やってきては家のまわりを泳いだが、とうとう七か月目に魔法が解けた。するとライナルトは、壮麗さでは鷲の城さえしのぐほどの城の中にいた。その城は美しい島のまんなかに建っていた。ライナルトはまるひと月のあいだ、姉と義兄といっしょに楽しく暮らした。そのひと月が終わると、鯨はライナルトにうろこを三枚わたして言った。「困ったときにはこれをこすりなさい。そうすれば助けにいこう」。そしてライナルトをまた岸まで舟で送りとどけてくれた。そこには彼の鎧がまだ置いてあった。
Das Wunderkind zog darauf sieben Tage in der Wildniß weiter und sieben Nächte schlief es unter freiem Himmel, da erblickte es ein Schloß mit einem Stahlthor und einem mächtigen Schloß daran. Vorn aber ging ein schwarzer Stier mit funkelnden Augen und bewachte den Eingang. Reinald ging auf ihn los und gab ihm auf den Hals einen gewaltigen Streich aber der Hals war von Stahl und das Schwert zerbrach darauf, als wäre es Glas. Er wollte seine Lanze brauchen, aber die zerknickte wie ein Strohhalm und der Stier faßte ihn mit den Hörnern und warf ihn in die Luft, daß er auf den Aesten eines Baums hängen blieb. Da besann sich Reinald in der Noth auf die drei Bärenhaare, rieb sie in der Hand und in dem Augenblick kam ein Bär daher getrabt, kämpfte mit dem Stier und zerriß ihn. Aber aus dem Bauch des Stiers flog ein Entvogel in die Höhe und eilig weiter; da rieb Reinald die drei Adlerfedern, alsbald kam ein mächtiger Adler durch die Luft und verfolgte den Vogel, der gerade nach einem Weiher floh, schoß auf ihn herab, und zerfleischte ihn; aber Reinald hatte gesehen, wie er noch ein goldnes Ei hatte ins Wasser fallen lassen. Da rieb er die drei Fischschuppen in der Hand, gleich kam ein Wallfisch geschwommen, verschluckte das Ei und spie es ans Land. Reinald nahm es und schlug es mit einem Stein auf, da lag ein kleiner Schlüssel darin, und das war der Schlüssel, der die Stahlthür öffnete. Und wie er sie nur damit berührte, sprang sie von selber auf, und er trat ein, und vor den andern Thüren schoben sich die Riegel von selber zurück, und durch ihrer sieben trat er in sieben prächtige hellerleuchtete Kammern, und in der letzten Kammer lag eine Jungfrau auf einem Bett und schlief. Die Jungfrau war aber so schön, daß er ganz geblendet davon ward, er wollte sie aufwecken, das war aber vergebens, sie schlief so fest als wäre sie tod. Da schlug er vor Zorn auf eine schwarze Tafel, die neben dem Bett stand; in dem Augenblick erwachte die Jungfrau, fiel aber gleich wieder in den Schlaf zurück, da nahm er die Tafel und warf sie auf den steinernen Boden, daß sie in tausend Stücken zersprang. Kaum war das geschehen, so schlug die Jungfrau die Augen hell auf, und der Zauber war gelöst. Sie war aber die Schwester von den drei Schwägern Reinalds, und weil sie einem gottlosen Zauberer ihre Liebe versagt, hatte er sie in den Todesschlaf gesenkt, und ihre Brüder in Thiere verwandelt, und das sollte so lang währen, als die schwarze Tafel unversehrt blieb. Reinald führte die Jungfrau heraus und wie er vor das Thor kam, da ritten von drei Seiten seine Schwäger heran und waren nun erlöst, und mit ihnen ihre Frauen und Kinder, und die Adlerbraut hatte das Ei ausgebrütet und ein schönes Fräulein auf dem Arm; da zogen sie alle zu dem alten König und der alten Königin, und das Wunderkind brachte seine drei Schwestern mit nach Haus, und bald vermählte es sich mit der schönen Jungfrau; da war Freude und Lust in allen Ecken; und die Katz läuft nach Haus, mein Mährchen ist aus.
奇跡の子はそれからさらに七日のあいだ荒野を進み、七晩のあいだ野宿をした。すると、鋼の門のある城が見えてきた。門には大きな錠前がかかっていた。そして門の前には、目をぎらぎら光らせた黒い牡牛がうろついて、入口を見張っていた。ライナルトは牡牛に向かっていって、その首にすさまじい一撃をくらわせたが、首は鋼でできていて、剣はまるでガラスのように砕けてしまった。槍を使おうとしたが、槍も藁しべのようにぽきりと折れ、牡牛は角でライナルトをひっかけて空へ放りあげたので、ライナルトは木の枝に引っかかってしまった。この窮地でライナルトは三本の熊の毛を思いだし、手の中でこすった。するとその瞬間、熊が一頭のしのしとやってきて、牡牛と戦い、引き裂いてしまった。ところが牡牛の腹の中から一羽の鴨が飛びだして、空へ舞いあがり、急いで逃げていった。そこでライナルトが三本の鷲の羽根をこすると、たちまち力強い鷲が一羽空を飛んできて、その鳥を追いかけた。鳥はまっすぐ池のほうへ逃げたが、鷲はその上へ急降下して、ずたずたに引き裂いてしまった。けれどもライナルトは、鳥がその前に金の卵をひとつ水の中へ落としたのを見ていた。そこで手の中で三枚の魚のうろこをこすると、すぐに鯨が一頭泳いできて、卵を飲みこみ、陸へ吐きだした。ライナルトはそれを拾いあげて石で割った。すると中には小さな鍵がひとつ入っていて、それが鋼の門をひらく鍵だった。その鍵で門にふれただけで、門はひとりでにぱっと開いた。ライナルトが中へ入ると、ほかの扉でも閂がひとりでに引っこんで、ライナルトは七つの扉を通りぬけ、七つの豪華な、明るく照らされた部屋に入っていった。そして最後の部屋には、ひとりの乙女が寝台に横になって眠っていた。その乙女はあまりに美しかったので、ライナルトはすっかり目がくらんでしまった。ライナルトは乙女を起こそうとしたが、むだだった。乙女はまるで死んでいるかのようにぐっすりと眠っていた。そこでライナルトは腹立ちまぎれに、寝台のそばに立っていた黒い板をたたいた。その瞬間、乙女は目をさましたが、すぐにまた眠りに落ちてしまった。そこでライナルトはその板をつかんで石の床に投げつけたので、板は粉々に砕けちった。そうしたとたん、乙女はぱっちりと目をあけ、魔法は解けた。この乙女は、ライナルトの三人の義兄たちの妹だった。神をおそれぬ魔法使いの求愛をはねつけたため、魔法使いは乙女を死の眠りに沈め、兄たちを獣に変えてしまったのだ。そしてそれは、その黒い板が無傷であるかぎりつづくことになっていた。ライナルトは乙女を外へ連れだした。門の前に出ると、三方から義兄たちが馬に乗ってやってきた。今では魔法が解けていて、妻や子どもたちもいっしょだった。鷲の花嫁は卵をかえして、美しい女の子を腕に抱いていた。そこでみんなそろって年老いた王と年老いた王妃のもとへ向かい、奇跡の子は三人の姉たちを家へ連れかえった。そしてまもなく美しい乙女と結婚した。どこもかしこも喜びと楽しみでいっぱいだった。猫がおうちへ駆けてった、わたしのお話はこれでおしまい。